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Unterstützung in der Krise



Es ist der schnellste Absturz in seiner Geschichte. Der DAX hat in nur 28 Tagen fast 40 Prozent eingebüßt!

 

Die durch die Corona Epidemie ausgelöste Angst an den Börsen sorgte für eine Regelrechte Verkaufs-welle der Aktien. Das neuartige im Vergleich zu vorherigen Krisen ist, dass der Kursverfall nicht durch spekulative Bankgeschäfte, sondern durch eine Pandemie geschieht. Die daraus entstehende ungewisse Lage heizt den Verkauf von Aktien nochmals an.

 

Alle versuchten und versuchen ihre Aktien zu Geld zu machen, bevor sie noch mehr an Wert verlieren. Diese Reaktionen entstanden durch den teilweisen Stillstand ganzer Volkswirtschaften in und außerhalb Europas. Die Prognosen gehen im Moment davon aus, dass die Situation nur bis Ende April anhalten werde. Trotz dessen rechnet man für 2020 mit einem Rückgang von 4,5 Prozent des BIP.

 

In dieser Ungewissen Zeit tritt nun die „Europäische Zentralbank“ auf den Plan. Sie will die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie durch Anleihenkäufe im Wert von 750 Milliarden Euro abmildern. Christine Lagarde, die Chefin der „EZB“ betonte, das „Das Bekenntnis der EZB zum Euro kenne keine Grenzen“ und sie werden alle Möglichkeiten ausschöpfen die sie haben. Mit diesem Vorgehen symbolisiert sie nicht nur eine Hilfsbereitschaft gegenüber wirtschaftlich sehr in Mitleidenschaft gezogenen europäischen Regionen wie Italien, sie zeigt auch auf für was die Europäische Union in den Grundfesten steht: „Solidarität, Gemeinschaft und Unterstützung unter allen Mitglieder“.