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Krisenstimmung

Krisenstimmung

Was ist heute anders als damals


Was geschieht im Moment und wie gehen wir damit um?

 

Die Informationen die wir heute haben sind in ein paar Stunden oder spätestens morgen schon veraltet. Niemand weiß wie es morgen weiter gehen wird. Alle warten nur auf die nächsten Anweisungen der Regierung.

So stellt man sich eine Ausnahmesituation vor. Die Frage ist, entspricht das der Wahrheit? Was ich mitbekomme ist, dass einige sich zuhause verschanzen und alle sozialen Kontakte einstellen, andere verhalten sich nicht anders als sonst. Das was jedoch bei allen mitschwingt ist eine Ungewissheit. Sei es eine Ungewissheit, weil sie nicht wissen wie die nächsten Tage oder Wochen verlaufen werden oder sei es eine Ungewissheit weil sie nicht wissen ob sie mit der Krise richtig umgehen und ob es überhaupt eine richtige Krise ist.

Bei dieser Überlegung musste ich darüber nachdenken, wie sich die Menschen zu Beginn vergangener Krisen gefühlt haben müssen. Waren sie verängstigt, ahnungslos, überfordert oder wussten sie genau wie sie sich verhalten mussten? Wie war es zu Beginn des ersten Weltkrieges, wie zu Beginn des zweiten Weltkrieges und wie war es zu Beginn der Weltwirtschaftskrise?

Aus unserer zeitlich zurückblickenden Sicht scheint alles klar zu sein.  Die Aussage „Also die Nazis hätte ich nie unterstützt“, „Es war doch klar, dass beim ersten Weltkrieg alle verlieren werden“ gehen leicht von den Lippen. Wir wissen schließlich all das, es sie nicht wussten. Das zurückblicken in die Vergangenheit gibt uns ein gutes Gefühl, wir haben das Gefühl genau bescheid zu wissen was passiert und was wir tun müssten um es zu verhindern.

 

Doch sehen wir der Wahrheit ins Auge an den Grenzen zu Griechenland hängen Tausende Menschen fest, die Pandemie bereitet sich immer weiter aus und wir wissen nicht wie wir damit umgehen sollen. Ich möchte keine schlechte Stimmung verbreiten, aber diejenigen und da zähle ich mich dazu, die noch immer nicht glauben, dass es sich dabei wirklich um eine Krisen handelt sei gesagt, dass ein Blick in die Geschichte genügen sollte um zu wissen das eine Krise fast immer für unwirklich gehalten wurde bis sie in voller Stärke zugeschlagen hat.    

 

Also tut was ihr könnt um die Auswirkungen einzudämmen und kümmert euch um eure Familien, nicht indem ihr bei ihnen seid, sondern indem ihr Abstand haltet und das Risiko minimiert sie anzustecken. Tut was ihr könnt um #flattenthecurve zu unterstützen.